Samstag, 25. Februar 2017

Saftige Schokoladenmuffins

Ich backe sehr gerne mit Avocados. Sie geben Muffins mit relativ wenig Fett eine wahnsinnig geniale Textur. Das Gebäck wird saftig, ohne zu fettig zu schmecken. Da Avocados wenig Eigengeschmack haben, sticht dieser nicht unangenehm hervor. Ich würde sagen, der ahnungslose Genießer würde nicht drauf kommen, dass Avocados verbacken sind.
Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass Gebäcke mit Avocados am besten schmecken, wenn sie komplett ausgekühlt sind, also geduldet euch etwas und genießt sie am besten am nächsten Tag. Sonst kann es sein, dass ihr enttäuscht seid.



Das Rezept dieser Schokoladenmuffins habe ich schon vor etwa 2 Jahren geschrieben, allerdings fanden sie auf dem Blog bisher wenig Beachtung. Da ich mit der Zeit schon einige kleine Änderungen vorgenommen habe, die bei Gebäcken aber recht viel ausmachen können, dachte ich, ein Post mehr über Schokoladenmuffins kann nicht schaden. Was man für Schokolade nicht alles macht... seufz. :)


Die Zutatenliste ist wirklich überschaubar. Und ziert euch nicht, eine wertvolle Avocado zu verbacken - ich versichere euch, das Ergebnis ist es wert! Ganz einfach vegan werden die Muffins mit jeglichem veganen Drink, Reis, Soja, Dinkel, wie ihr mögt. An alle, denen es egal ist, ob vegan oder nicht: tauscht bitte das Leinsamen (oder Chai-)- Ei nicht durch 2 normale Eier aus. Dadurch werden die Muffins viiel trockener.
Die Muffins an sich sind schon klasse, wenn ich aber mal Lust auf Schokolade mit Frucht habe, kommen noch eine Handvoll Cranberries mit rein - die geben eine wunderbar zu der Schokolade passende Säure! Wer nicht genug Schokolade haben kann, dem empfehle ich, noch einiges an gehackter Schokolade - am besten mit 70-80 % Kakaoanteil - unterzumischen. Himmlisch! Ach ja, und wenn ihr das Muffinblech einfettet, so wie ich es gemacht habe, dann empfehle ich euch, tut euch auch noch den Schritt an und mehlt es etwas. Ihr habt im Nachhinein viel weniger Arbeit und die Muffins kommen im Ganzen aus den Mulden raus.

Zutaten für 12 Muffins

Feste Zutaten
125 g Dinkelvollkornmehl
125 g Buchweizenmehl
2 Tl Backpulver
1/4 Tl Salz
70-80 g Kakao, schwach entölt

flüssige Zutaten
1 Avocado, das Fruchtfleisch
300 g Buttermilch
2 EL Leinsamen + 6 EL Wasser
70 g Ahornsirup

optional: 1 Handvoll Cranberries oder 1 Handvoll gehackte Zartbitter-Schokolade

So geht's
1 Heize den Backofen auf 160 °C vor, fette und mehle die Mulden eines Muffinsblechs.
2 Mische die festen Zutaten in einer Schüssel, die flüssigen pürierst du in einer anderen, größeren Schüssel.
3 Gib die Mehlmischung zu den flüssigen Zutaten und rühre so durch, dass die trockenen Zutaten gerade so befeuchtet sind, es dürfen ruhig noch feste und flüssige Stellen zu sehen sein.
4 optional: gib die Cranberries rein, hacke diese mit einem Löffel unter.
5 Fülle den Teig gleichmäßig in die Muffinformen
6 Backe die Muffins 20-25 Minuten im Ofen.
7 Hole das Blech aus dem Ofen, lasse die Muffins zunächst komplett auskühlen und hebe sie dann vorsichtig aus den Mulden.

Habt es schön! Eure Lena

Freitag, 24. Februar 2017

Bananen-Schoko-Kuchen mit Kokosmehl (paleo)

Ihr merkt es, es geht hier sehr sachte zu. Nach dem Studium komme ich nun langsam in der Arbeitswelt an und es ist echt ein schönes Gefühl, das Wochenende Wochenende sein zu lassen, anstatt immer noch zu lernen. Allerdings habe ich mir Abgabe der Bachelorarbeit auch gemerkt, dass die Luft erstmal raus ist. Und das hat sich auch auf den Blog übertragen. Wenn ich sonst sehr aktiv bin, pausenlos was zu tun brauche, war ich plötzlich energielos. Das Studium hat bis zuletzt doch ganz schön an den Kräften gezerrt. Und so musste ich mich erstmal zurecht finden. Langsam komme ich jetzt wieder in die Gänge, kann meine Zeiten wieder besser einteilen. Finde wieder Zeit zum Fotografieren. Ich möchte wieder ein bisschen mehr herumexperimentieren mit der Kamera. Hier und da ein Rezept veröffentlichen. Alles zu seiner Zeit. :) Heute zum Wochenende habe ich aber was wunderbar Schokoladiges für euch!


Dieser Kuchen ist wirklich eine Wucht, genauso mag ich ihn: klebrig, schokoladig mit einem Hauch Banane. Sehr, sehr lecker! Ich habe ihn bei bakerita gefunden. Er ist paleo, sprich keine Milchprodukte, kein Getreide, dafür Kokosmehl. Kokosmehl bindet mehr Flüssigkeit als sonstige Mehle, weshalb gerade mal 75 g davon in eine ganze Kastenform kommen.


Im Original werden Eier verwendet, um auf tierische Pordukte zu verzichten und einfach, weil ich es zum Ausprobieren noch da hatte, habe ich Chiamehl von Raab genommen, und davon 4 Tl mit zunächst 150 g Wasser und den restlichen zu pürierenden Zutaten vermixt. Das war mir allerdings noch zu fest, sodass ich nochmal etwa 50 g Wasser untergerührt habe. Ich denke, da geht es ums Ausprobieren, wenn man gemahlene Leinsamen zum Binden nimmt, geht das sicher mit weniger Wasser.

Zutaten für eine Kastenform (25 cm) 
400 g Bananen, geschält (so 4-5 Stück)
1 Avocado
4 Eier (oder 20 g Chiamehl/gemahlene Chiasamen/gemahlene Leinsamen + 150-200g Wasser)
140 g gemahlene Nüsse

75 g Kokosmehl
100 g Kakao, schwach entölt
2 Tl Backpulver
1/3 Tl Salz
1/3 Tl gemahlene Vanille
100 g fein gehackte Schokolade, min. 80% Kakao

So geht's 
Backofen auf 180 °C vorheizen, eine Kastenform mit Backpapier auslegen.
Banane, Fleisch der Avocado, Eier (oder Eiersatz) und Nüsse zusammen mit dem Zauberstab pürieren.
Die anderen Zutaten in einer Schüssel mischen, dann kräftig unter die Bananenmischung rühren, zuletzt die Schokostücke einrühren.
4 Die Masse in die Kastenform füllen und etwa 35 Minuten backen, wenn ein Eiersatz genommen wurde, oder 55 Minuten, wenn mit Eiern gebacken wurde. Mit der Stäbchenprobe testen, ob der Kuchen durch ist.

Habt es schön! Eure Lena

Mittwoch, 11. Januar 2017

"Pizza" aus Zucchiniraspeln und Kichererbsenmehl

Hallo ihr Lieben und alles Gute für das neue Jahr 2017!
Es passiert selten, dass ich ein Rezept aus einer Kochzeitschrift sofort ausprobieren kann, doch als letztens die Lecker ankam, hatte zufällig alles da, um die Zucchini-Crust-Pizza auszuprobieren. Ich habe sie etwas abgewandelt, sodass sie vegan wird und mit Hummus (ausnahmsweise mal aus dem Glas) und Avocado gegessen. Ein sehr leckeres Abendessen, nicht unnötig kompliziert. Wem es aber nach einer richtigen Pizza gelüstet, der sollte wirklich bei einer richtigen Pizza bleiben. :) Allen anderen, guten Appetit!


Zutaten für 2 Böden (ausreichend für 1 Person, die Hunger hat, oder für 2 zur Vorspeise)
aus Lecker 1/2017
450 g Zucchini, geraspelt
1 EL gemahlene Leinsamen + 3 EL Wasser, verquirlt und 10 Min. quellen gelassen
Salz, Pfeffer
1/2 Tl Oregano
30 g Kichererbsenmehl

So geht's
Geraspelte Zucchini in ein Sieb geben und mit 1 Tl Salz vermengen, abtropfen lassen.
Ein Backblech einfetten, den Ofen auf 180 °C vorheizen.
Nach 10 Minuten hat die Zucchini genug Salz gezogen, drückt sie aus und wringt das restliche Wasser mithilfe eines festen Tuchs aus.
Vermengt die Zucchiniraspeln mit dem Leinsamen-Ei, den Gewürzen und dem Mehl, teilt den Teig und drückt zwei flache Fladen auf das Backblech.
Backt die "Pizza" im Ofen 20-25 Minuten.
Toppt sie mit dem Lebensmittel eurer Wahl und lasst sie euch schmecken!

Habt es schön,
eure Lena